Sicherheit
Welche Maßnahmen tatsächlich eingebaut sind.
Dies ist die Beschreibung der Maßnahmen, die Art. 32 DSGVO verlangt, in derselben Form wie im
Auftragsverarbeitungsvertrag. Was hier steht, ist in der Anwendung umgesetzt — nicht in Planung.
Zugang
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Passwort plus verpflichtende Zwei-Faktor-Authentifizierung (TOTP) für alle Nutzenden, ohne Ausnahme.
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Ein neues Gerät wird mit einem Code per E-Mail bestätigt und bleibt danach dreißig Tage
vertrauenswürdig; Nutzende und Administratoren können Geräte widerrufen und sich überall abmelden.
- Versuche zum Anmelden, Verifizieren und Bestätigen eines Geräts sind pro Route begrenzt.
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Ohne gültige Schulung zur KI-Kompetenz öffnet sich der Arbeitsbereich nicht, und auch die Verbindung mit
einem KI-Assistenten wird verweigert.
Trennung und Rechte
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Jede Organisation hat eine eigene Datenbank und eine eigene Adresse. Konten, Sitzungen,
vertrauenswürdige Geräte, Verbindungen mit KI-Assistenten, Dokumente und das Aktivitätsprotokoll liegen
in dieser Datenbank; eine Sitzung oder eine Verbindung der einen Organisation existiert unter der
Adresse der anderen nicht.
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Die Datenbanken der Organisationen liegen auf demselben Datenbankserver und werden mit demselben
Datenbankkonto angesprochen. Es ist eine Trennung pro Datenbank, kein eigener Server pro Kunde.
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Innerhalb einer Organisation bestimmt die Projektmitgliedschaft, wer was sieht, mit den Rollen Leser,
Bearbeiter und Projektverwalter. Administratoren erhalten keinen automatischen Einblick in Dokumente.
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Fail-closed: Fehlt eine Mitgliedschaft, eine Identität oder ein Recht, oder ist die Aufbewahrungsfrist
abgelaufen, dann gibt es keinen Zugriff und keine Verarbeitung. Verweigerter Zugriff wird im
Aktivitätsprotokoll festgehalten.
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Bei Dokumenten aus SharePoint wird bei jeder Auslieferung live unter der Microsoft-Identität der
Nutzenden geprüft, ob sie das Dokument dort noch sehen dürfen.
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Wir verwalten die Plattform aus einer separaten Verwaltungsumgebung mit eigenen Konten, getrennt von den
Konten der Organisationen. Ein Konto einer Organisation kann sich dort nicht anmelden, und ein Konto der
Verwaltungsumgebung kann sich nicht in einem Arbeitsbereich anmelden. Die Anmeldung in der
Verwaltungsumgebung erfordert ein Passwort und einen Authenticator oder einen Passkey; auf einem neuen
Gerät kommt ein Code per E-Mail hinzu.
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Aus der Verwaltungsumgebung können wir eine Organisation anlegen, vorübergehend sperren und löschen.
Während einer Sperre kann sich niemand in ihrem Arbeitsbereich anmelden und keine Verbindung
funktioniert; ihre Daten bleiben erhalten und sind nach Aufhebung der Sperre wieder erreichbar.
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Von dem, was eine Organisation in PrivaSearch gespeichert hat, zeigt die Verwaltungsumgebung nur
Anzahlen, Status und Zeitpunkte: wie viele Projekte, Dokumente, Konten und Verbindungen es gibt, wie
viel Speicher sie nutzt und wann zuletzt eine Anmeldung, ein Upload und eine Synchronisierung stattfand.
Sie zeigt keine Namen von Projekten, Ordnern oder Dokumenten, keinen Text aus einem Dokument, keine
Pseudonyme und keine Einträge aus dem Aktivitätsprotokoll der Organisation.
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Die eine Ausnahme sind die Konten: Wir können von einer Organisation den Namen, die E-Mail-Adresse, die
Rolle und den Status jedes Kontos sehen, ein Konto sperren oder entsperren und eine offene Einladung
erneut senden. Jedes Öffnen dieser Liste und jede dieser Handlungen wird in einem Protokoll der
Plattformverwaltung festgehalten. Eine Sperre, eine Entsperrung und eine Einladung stehen auch im
Aktivitätsprotokoll der Organisation, im Namen der Plattformverwaltung.
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Wir können aus der Verwaltungsumgebung im Arbeitsbereich einer Organisation mitlesen, als das
Supportkonto Plattformverwaltung. Das erfordert jedes Mal das Passwort des Plattformadministrators und
einen Grund aus einer festen Liste; Beginn, Grund und Ende werden in einem Protokoll der
Plattformverwaltung festgehalten.
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Mitlesen ist schreibgeschützt und dauert höchstens eine Stunde: Jede Änderung wird verweigert, und nach
sechzig Minuten endet die Sitzung von selbst. Solange sie läuft, steht oben auf jedem Bildschirm des
Arbeitsbereichs eine Leiste, die anzeigt, dass die Plattformverwaltung mitliest.
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Das Supportkonto sieht, was ein Administrator der Organisation sieht, der in keinem Projekt Mitglied
ist, etwa die Konten, das Aktivitätsprotokoll und die Einstellungen. Es kann kein Dokument, kein
Original und keinen extrahierten Text öffnen, nicht suchen und kein Pseudonym auflösen.
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Ein Versuch des Supportkontos, der verweigert wird, steht im Aktivitätsprotokoll der Organisation, im
Namen der Plattformverwaltung. Beginn und Ende des Mitlesens stehen dort nicht; sie stehen im Protokoll
der Plattformverwaltung.
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Das Supportkonto ist kein Konto der Organisation: Es steht nicht in ihrer Benutzerliste, wird nirgends
mitgezählt und kann sich nicht mit einem Passwort, einem Authenticator oder einem Passkey anmelden. Als
Nutzer einer Organisation können wir uns nicht anmelden.
Daten und Pseudonymisierung
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Originaldokumente liegen in privatem Objektspeicher ohne öffentlichen Zugriff. Alle Organisationen
teilen diesen Speicher; jede Organisation hat darin ein eigenes Pfadpräfix, und die Anwendung verweigert
einen Pfad außerhalb davon.
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Die Verschlüsselung gespeicherter Dateien ist eine Eigenschaft des Speichers, auf dem die Anwendung
läuft: Die Anwendung verschlüsselt Originale nicht selbst. Eine Konfigurationsprüfung in der Anwendung
prüft die Einstellung dieses Speichers; Speicher auf der Festplatte des Servers selbst lehnt sie für die
Produktion ab.
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Personenbezogene Daten werden vor der Indexierung durch Pseudonyme ersetzt. Nichts ist durchsuchbar,
bevor Mitarbeitende den pseudonymisierten Text geprüft und ausdrücklich freigegeben haben.
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Die Verknüpfung zwischen Pseudonym und Person liegt verschlüsselt in einem separaten Tresor. Ein
einzelnes Pseudonym aufzulösen ist nur innerhalb von PrivaSearch möglich, erfordert Schreibrecht für das
Projekt und wird protokolliert.
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Jedes Mitglied eines Projekts kann das Original eines Dokuments öffnen, auch mit der Rolle Leser. Die
Rolle Leser beschränkt, was jemand ändern darf, nicht, was er einsehen kann. Jeder Download eines
Originals wird protokolliert.
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Jedes Mitglied eines Projekts kann den extrahierten Text eines Dokuments lesen, das auf die
Datenschutzprüfung wartet, auch mit der Rolle Leser. Das ist der Text des Originals, vor der
Pseudonymisierung. Jede Einsicht in diesen Text wird protokolliert.
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Die Schlüssel für den Tresor und für die verschlüsselten Felder in der Datenbank werden pro Organisation
von einem Hauptschlüssel abgeleitet. Die Hauptschlüssel selbst sind für alle Organisationen dieselben.
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Das Aktivitätsprotokoll enthält, wer wann was getan hat, einschließlich Verweigerungen — aber keine
Dokumentinhalte und keine Suchanfragen. Jede Organisation hat ein eigenes Aktivitätsprotokoll, in ihrer
eigenen Datenbank.
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Jeder Eintrag im Aktivitätsprotokoll ist über einen Hash mit dem vorherigen Eintrag verkettet; eine
regelmäßige Prüfung rechnet die Kette nach.
Verbindungen
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Die Verbindung mit SharePoint ist schreibgeschützt: Es gibt keine Schreibbefehle in Richtung SharePoint.
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Ein KI-Assistent verbindet sich über OAuth 2.1 mit PKCE unter der eigenen Adresse der Organisation: Der
Assistent registriert sich selbst, und die Nutzenden genehmigen die Verbindung. Es gibt keine separaten
Zugangscodes. Der Assistent erhält ausschließlich freigegebene, pseudonymisierte Textstellen und nie
Dateien, Dateinamen oder Pseudonym-Zuordnungen. Zugriffstoken laufen nach acht Stunden ab und sind pro
Nutzer widerrufbar; sie werden für alle Organisationen mit demselben Schlüsselpaar ausgegeben, und ein
Token einer anderen Organisation wird abgelehnt, weil es dort nicht existiert.
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Website und Anwendung laufen unter einer strikten Sicherheitsrichtlinie für Skripte und Stile (Content
Security Policy).
Aufbewahren und Löschen
Pro Projekt gilt eine Aufbewahrungsfrist. Läuft sie ab, sperrt PrivaSearch den Zugriff und löscht die
Originale, Suchfragmente und Pseudonyme — es sei denn, eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht (Legal Hold)
ist festgelegt. Die Fristen je Datenart stehen auf der Seite
Aufbewahrungsfristen.
Eine Schwachstelle oder einen Vorfall melden
Wenn Sie eine Schwachstelle finden, schreiben Sie an
security@privasearch.ai mit
einer Beschreibung und den Schritten, um sie nachzuvollziehen. Wir bestätigen den Eingang und halten Sie
über die Behebung auf dem Laufenden. Wir bitten um zwei Dinge: Testen Sie nur mit Ihrem eigenen Konto und
nicht mit Daten anderer, und machen Sie die Schwachstelle nicht öffentlich, bevor sie behoben ist. Sind Sie
Kunde und vermuten Sie eine Datenpanne in Ihrer Umgebung, melden Sie sie über dieselbe Adresse; wir liefern
die Informationen, die Sie für Ihre eigene Beurteilung benötigen und für eine etwaige Meldung innerhalb von
72 Stunden (Art. 33 DSGVO).
Die Übersicht: dieselben Maßnahmen nach Thema, und je Rahmenwerk, wo der Nachweis steht,
finden Sie auf der Seite
Sicherheit & Vertrauen.
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